Das Ausbildungsforum Neu-Isenburg wurde im Jahr 1997 vom damaligen Bürgermeister Dirk-Oliver Quilling ins Leben gerufen. Es setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der ortsansässigen Schulen (Schulleitungen und Lehrkräfte aus dem Bereich Arbeitslehre), der Max-Eyth-Schule, von engagierten Ausbildungsbetrieben, des DGB-Ortskartells, der zuständigen Arbeitsagentur, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, von regionalen Bildungsträgern, der Initiative "Alt hilft Jung im Jugendbüro", dem Vorsitzenden des Ausländerbeirates, der Wirtschaftsförderung, der Frauenbeauftragten und dem Jugendbüro.

Das Ausbildungsforum tagt unter Vorsitz des Bürgermeisters und des Ersten Stadtrates circa viermal im Jahr.

Zielsetzung ist es, das Thema "Jugendberufsnot" zum Stadtgespräch zu machen und über die Ansprache von Multiplikatoren die Anzahl der vor Ort angebotenen Ausbildungs- und Praktikumsplätze zu erhöhen. Darüber hinaus ist es im Rahmen des Ausbildungsforums gelungen, neue Strukturen im Bereich der Jugendberufshilfe zu schaffen und die Zusammenarbeit und Vernetzung der beteiligten Institutionen voranzutreiben.

Aufgabe des Ausbildungsforums ist die Steuerung und Koordinierung von Maßnahmen, Entwicklung neuer Ideen und Projekte und die Organisation des Erfahrungsaustausches. Jedes Jahr im Frühjahr führt das Ausbildungsforum eine Ausbildungsplatzakquise bei den Isenburger Unternehmen durch und jeden Herbst lädt das Ausbildungsforum zur Neu-Isenburger Berufsinfobörse in die Hugenottenhalle ein.

Die Geschäftsführung des Ausbildungsforums wird vom Jugendbüro wahrgenommen.

 

Das Ausbildungsforum hat einen "Aktivenpass der Stadt Neu-Isenburg" entwickelt, den junge Berufseinsteiger als Ergänzung ihrer Bewerbungsunterlagen und zur Dokumentation von besonderem Engagement im Interesse der Stadt und der Schülerinnen und Schüler nutzen können (und sollen).